Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zum Stadtdialog „Anforderungen an einen Masterplan Mobilität für Flensburg“ am Mittwoch, 5. April um 17 Uhr ins Paul Ziegler Zimmer des Technischen Rathaus II, Schützenkuhle 26 ein.

Flensburg benötigt einen neuen Masterplan zur Bewältigung der sich wandelnden Verkehrsbedürfnisse.

Was jedoch kann ein „Masterplan Mobilität“ bewirken, wie kommt er zustande und worauf muss im Planungsprozess besonders geachtet werden? Antworten hierauf hat Herr Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz, Leiter des Instituts für Verkehrsplanung und Logistik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der in die komplexe Materie einführen und auch weitere Fragen beantworten wird.

Der letzte umfassende und mit fundierten Daten zur Verkehrssituation und zur Verkehrsentwicklung hinterlegte gesamtverkehrliche Rahmenplan für die Stadt Flensburg ist der Generalverkehrsplan (GVP) bzw. das „Verkehrskonzept 90“ aus dem Jahr 1990. Ein wichtiger Schwerpunkt wurde darin auf die Planung des mittlerweile umgesetzten Tangentenringes gesetzt mit dem Ziel, die Erreichbarkeit Flensburgs zu verbessern und die Innenstadt vom Kfz-Verkehr zu entlasten.

Im Jahre 2003 wurde auf dieser Basis von der Stadtverwaltung ein qualitativ angelegtes gesamtstädtisches Mobilitätsprogramm aufgestellt. Statt einer Bevorzugung einzelner Verkehrsarten erfolgt hier eine gleichberechtigte Betrachtung aller Mobilitätsbereiche.

Mittlerweile haben sich die städtebaulichen und demografischen Rahmenbedingungen und Anforderungen ebenso gewandelt wie die Mobilität selbst, es gibt neue technische Möglichkeiten und politische Zielsetzungen. Die Mobilität ist ein Zentralaspekt der nachhaltigen Stadtentwicklung.

Durch die besondere Gewichtung und Aktualität der Themen „Rückgewinnung urbaner Lebensqualität“ und „Klimaschutz“ – mit dem Ziel, CO2-Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren – werden hohe Anforderungen an den bevorstehenden Planungsprozess und an das Mitwirken aller Beteiligten gestellt. Während des bevorstehenden Planungsprozesses wird es mehrere Fachworkshops und Öffentlichkeitstermine geben, bei welchen das Engagement und die Mitwirkung der Flensburgerinnen und Flensburger gefragt sind. Darüber hinaus wird es eine online-basierte Beteiligung in Form von Befragungen und Vermittlung aktueller Informationen geben.

Die Gäste erwarten Hintergrundinformationen und eine spannende Diskussion.

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