Flensburg (ots) – Flensburg – Ein 23-jähriger Flensburger wurde am Donnerstagabend, gegen 23.30 Uhr, bei dem Versuch in ein Haus einzubrechen von Polizisten in Zivil beobachtet und festgenommen.

Der Mann war erst im Juni 2016 aus der Haft entlassen worden und hat mutmaßlich in der Zeit von Mitte Oktober 2016 bis heute mindestens 60 Taten begangen, die ihm anhand von Ermittlungen der Kripo Flensburg nach derzeitigem Stand zugeordnet werden können. Bei diesen Taten handelte es sich zumeist um Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen und Wohnungseinbrüche, die oft im Zusammenhang mit den Pkw-Taten standen, weil der 23-Jährige in den Fahrzeugen Haustürschlüssel fand und sich so unbefugt Zutritt zu Wohnungen und Häusern verschaffen konnte.

Auch bei seinem letzten Einbruchversuch hatte der tatverdächtige Mann einige Tage zuvor den PKW der Hauseigentümerin aufgebrochen. In diesem hatte er einen Schlüssel für das Wohnhaus der Pkw-Halterin gefunden und wollte diesen offensichtlich nun nutzen. Die Polizei hatte ihn aber bereits „auf dem Kieker“ und nahm den Mann vorläufig fest. Heute Mittag wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Es wurde Haftbefehl erlassen. Der Flensburger befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei rät, Autos immer abzuschließen und gegebenenfalls auch noch einmal zu überprüfen, ob die Fernbedienung auch wie gewünscht für eine Verriegelung gesorgt hat. Außerdem sollten in einem Fahrzeug keinesfalls Wertsachen, auch keine Fahrzeug-oder Haustürschlüssel aufbewahrt werden.

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