Flensburg (ots) – Einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aus Bundes- und Landespolizei, Zoll, Staats-anwaltschaft und Steuerfahndung ist ein erfolgreicher Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Drogenhändlern gelungen. Knapp 400 Einsatzkräfte durchsuchten am heutigen Tag 30 Objekte in und außerhalb von Flensburg, sowie in Berlin und Nordrhein Westfalen. 13 Personen im Alter zwischen 26 und 57 Jahren aus Flensburg und Umgebung wurden vorläufig festgenommen. Gegen zwei Hauptbeschuldigte liegen Haftbefehle vor.

Die Beschuldigten stehen im Verdacht, seit mehreren Jahren in Flensburg und Umgebung gemeinschaftlich und arbeitsteilig handelnd mehrere Plantagen zur Aufzucht von Cannabispflanzen betrieben und die „Ernte“ gewinnbringend veräußert zu haben. Dabei sollen die Beschuldigten Erlöse in Millionenhöhe erzielt haben. Im Rahmen der Durchsuchungen wurde 4 aktive und 2 abgebaute Plantagen sicher-gestellt sowie 1500 Marihuanapflanzen, 32 kg Marihuana und 1 kg Cannabisplatten. In einem Fall wurden Industriesprengstoff sowie Waffen unterschiedlicher Art aufgefunden. Darüber hinaus wurden Vermögenswerte sichergestellt, u.a. 2 PKW, mehrere hochwertige Motorräder und 25.000,-EUR in bar.

Bei den Hauptbeschuldigten, die den Aufbau der Plantagen finanziert und überwie-gend die Erlöse aus den Drogenverkäufen kassiert haben sollen, handelt es sich um einen 50jährigen Geschäftsmann aus Jardelund sowie einen 56jährigen Geschäftsmann aus Flensburg. Die Gewinne wurden nach bisherigen Erkenntnissen über deren Geschäftsbetriebe dem „legalen Geldkreislauf“ zugeführt. Im Laufe des heutigen Nachmittags werden die beiden Hauptbeschuldigten dem Haftrichter vorgeführt.

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