Flensburg. Ab dem 05. April wird die Stadt Flensburg erstmals eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage am Hafendamm in Betrieb nehmen. Die Überwachung von Geschwindigkeitsverstößen auf diesem Teilstück des Hafendamms wird mit der bereits vorhandenen standardisierten Messtechnik erfolgen, die dafür in eine sog. Messkabine eingesetzt wird. Die Geschwindigkeitsüberwachung wird dort temporär insbesondere nachts und am Wochenende durchgeführt werden.

Die Grundlage für die Auswahl gerade des Standortes Hafendamm bildeten Erhebungen des zweiten Lärmaktionsplanes, der in 2014 für die Stadt Flensburg von einem Expertenbüro erstellt wurde. Dafür ist eine Lärmprognose für viel befahrene Straßen – wie auch dem Hafendamm – ab 5.000 Fahrzeugen pro Tag erstellt worden. Regelmäßige mobile Geschwindigkeitskontrollen am Hafendamm mit den städtischen Überwachungsfahrzeugen haben ferner gezeigt, dass dort trotz häufiger Kontrollen viele Fahrzeuge die Geschwindigkeit überschreiten und damit mehr Lärm als notwendig produzieren.

Um diese Lärmbelästigung und mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen zukünftig für die Anwohner zu reduzieren, wird daher in Flensburg erstmalig eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung zu allen Tageszeiten als eine Maßnahme aus dem Lärmaktionsplan umgesetzt. Verbunden ist damit die Erwartung der Stadt, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer sich dort zukünftig eher als bisher an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten und durch diese Maßnahme zu allen Tageszeiten ein positiver Beitrag zur Lärmreduzierung für die Anwohner erreicht wird.

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