Das Hochwasser am 04./05. Januar 2017 verursachte große Schäden in Flensburg. Uninformierte oder leichtsinnige Autofahrer wurden vom Hochwasser ebenso überrascht wie das neue Hotel „Hafen Flensburg“, in welchem das Wasser teilweise bis zu 1,40 Meter hochstand. Wurde Flensburg vom Sturmtief Axel weitestgehend verschont, kam die Sturmflut mit der angekündigten Wucht nicht unbedingt überraschend.

Bereits 2 Tage vor dem gestrigen Abend wurde im Radio und den sozialen Netzwerken vor der Flut gewarnt. Dennoch mussten zahlreiche Fahrzeuge von der überfluteten Schiffbrücke abgeschleppt werden, an welcher das Wasser bereits gestern um 20.00 Uhr auf Knietiefe angestiegen war. Gegen 1 Uhr in der Nacht wurde der höchste Wasserstand mit ca. 1,79 Meter in Flensburg gemeldet. Zahlreiche Keller, Kneipen und Geschäfte wurden überschwemmt.

© Holger Iggena

Besonders heftig wurde das Hotel „Hafen Flensburg“ von der Flut betroffen. In manchen Gebäudeteilen stand das Wasser bis zu 1.40 Höhe, dem Aufruf nach Hilfe über Facebook folgten zahlreiche Flensburger. Gegen 3 Uhr in der Nacht hatten die Betreiber und Helfer die Lage im Griff. Große Überraschung rief allerdings die Tatsache hervor, dass ein so neues Gebäude dem Hochwasser hilflos ausgeliefert war.

Gegen Morgen hatte sich die Lage dann beruhigt. Der Pegel ging relativ zügig zurück und lediglich die Spuren an den Hauswänden zeugten von den nächtlichen Ereignissen der stärksten Sturmflut seit 10 Jahren, welche sich stärker als erwartet über Flensburg und weitere Städte an der Ostsee ausbreitete.

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