Im Juli 2010 wurde das „Schottweg-Hochhaus“ abgerissen. In den vergangenen fast fünf Jahren sind alle Pläne für eine neue Bebauung des Geländes am Schottweg/Ecke Wasserlooser Weg verpufft. Der SBV stellte nun in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA) seinen Vorschlag für die viel diskutierte Brache in Mürwik vor: “Wohnen mit Service“.

Die Idee des SBV für die Freifläche Schottweg/Ecke Wasserlooser Weg: Wohnen für die „Generation 60+“. „Mürwik hat unter allen Stadtteilen in Flensburg einen besonders hohen Altersdurchschnitt. Da macht es Sinn, ein entsprechendes Wohnkonzept anzubieten“, erklärt SBV-Vorstandsvorsitzender Raimund Dankowski. Von einem 4. Servicehaus spricht der SBV allerdings nicht, denn im Unterschied zu den drei Häusern, die der Bauverein zusammen mit seinem Partner in Fruerlund, am Sandberg und am Friesischen Berg betreibt, soll es am Schottweg ein ambulantes Betreuungsangebot, aber keine Pflegestation geben.

Entwickeln will der SBV das Grundstück zusammen mit dem Flensburger Architekturbüro Asmussen & Partner. Erste Planungen sehen einen dreiteiligen Gebäudekomplex in unterschiedlichen Geschosshöhen vor. Insgesamt sollen dort rund 80 Wohnungen in Größen von 45 bis 65 m2 sowie im Erdgeschoss Platz für Dienstleister und/oder Arztpraxen entstehen.
„Nahversorgung um die Ecke, die Nähe zum Osbektal und die Anbindung an die Osttangente – aus unserer Sicht ist das eine sehr gute Lage für unser Vorhaben“, so Dankowski. „Natürlich werden wir bei den Gebäuden auf einen hohen Standard beim Lärmschutz achten“, ergänzt er.

Ein besonderes Augenmerk will der SBV zudem auf die Gestaltung der Außenanlagen legen. „Für den Innenhof haben wir einen Cafégarten angedacht – mit viel Raum für genossenschaftliches Miteinander in grüner Umgebung“, erläutert der SBV-Vorstandsvorsitzende.

Derzeit gehört das Grundstück, auf dem diese Ideen wachsen könnten, noch zum Sanierungsvermögen der Stadt Flensburg. Einen positiven Beschluss aus der SUPA-Sitzung vorausgesetzt, kann die Ratsversammlung bereits auf ihrer Sitzung am 26. März über den Verkauf an den SBV entscheiden. „Fällt diese Entscheidung positiv aus, können wir kommendes Frühjahr mit dem Bau starten“, kündigt Dankowski an. Die ersten Mieter sollen dann bereits im Sommer 2017 einziehen können.

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2 Kommentare auf "SBV präsentiert Lösung für die Hochhaus-Brache am Schottweg"

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Stefan Johannsen
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Sollen die mal lieber nen Parkplatz draus machen, damit die anwohner bessere Parkmöglichkeiten haben…

Holger Schröfel
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Es wird wohl eine riesige Tiefgarage geplant.

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