Am gestrigen Jahrestag der Räumung der Luftschlossfabrik trafen sich einige Aktivisten an der Hafenspitze. Gemeinsam wollte man zur Harniskaispitze spazieren um dort die „Einweihung der Bürgerbrache zu zelebrieren“.

Nach wie vor zeigten sich die ehemaligen Bewohner und Aktivisten empört darüber, dass ein zukunftsträchtiges Projekt dem Erdboden gleichgemacht wurde, ohne dass hierfür eine akzeptable Alternative angeboten werden konnte. Die mit Kosten von 300.000 Euro verbundene Räumung wurde lange diskutiert. Von den einen als völlig überflüssige Maßnahme bewertet, pochten die anderen immer wieder auf geltendes Recht und von allen Teilen der Gesellschaft einzuhaltende Gesetze und Regeln.

Die gestrige Veranstaltung zeigte die 2 Seiten der Luftschlossfabrik. Während schon bei der Räumung gewaltbereite Besetzer angereist waren, wurden beim gestrigen Marsch die Schuppen des Schiffsmaklers Christian Jürgensen Brink & Wölffel mit sinnlosen Graffitis beschmiert. Auf diese Weise wird die gute Absicht hinter dem Projekt durch diejenigen torpediert, die ihren Freiheitsdrang nur zu gerne an fremdem Eigentum ausleben.

 

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  • Egon

    Ist das euer ernst dass ihr jetzt die leute diffamieren wollt, weil ihr ihnen unterstellt diese willkürlichen grafittis gesprueht zu haben? Das ist bitter

    • FlensburgerJung21

      Willkürlich, während des Marsches. Schon klar. Dein Kommentar ist „bitter“

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