Gegen 14.38 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr ein. Eine dramatische Situation wurde geschildert und umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften in den Brauereiweg nach Flensburg geschickt. In den Produktionsräumen einer kleinen Brauerei war es zu einer Verpuffung / Explosion gekommen. Die Räumlichkeiten standen nach kurzer Zeit in Vollbrand. „Als wir mit den ersten Kräften vor Ort waren, hatten sich die Mitarbeiter der Brauerei bereits eigenständig in Sicherheit gebracht und waren damit beschäftigt einen schwer verletzten Kollegen zu versorgen“, berichtet Feuerwehr Einsatzleiter Rainer Blaas. Insgesamt wurden bei der Verpuffung vier Mitarbeiter verletzt, darunter einer mit schwersten Brandverletzungen. Alle Verletzten kamen in die Notaufnahme der Diako.

„Bereits auf der Anfahrt haben wir die Alarmstufe erhöht“, so Rainer Blaas, „dichter schwarzer Rauch wies uns den Weg.“ Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Flensburg, wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren Klues und Innenstadt alarmiert.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung sperrte die Polizei den Einsatzort weiträumig ab. Nach rund einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. „Hinter dem Produktionsgebäude befand sich ein großer Gastank“, so Blaas, „diesen haben wir mit massivem Kräfteeinsatz gekühlt.“ Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Abend hinein hin.

Warum es zu der schweren Verpuffung kam ist noch unklar. Beamte der Kriminalpolizei nahmen noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf. In der kleinen privaten Brauerei werden neben Bier auch andere Spirituosen gelagert und für den Verkauf vorbereitet.

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