Benjamin Nolte

Flensburg: EinsĂ€tze mit Kindern zĂ€hlen fĂŒr die Mitarbeiter des Flensburger Rettungsdienstes zu den schwersten EinsĂ€tzen. Verletzte oder schwer kranke Kindern zu versorgen und in die KrankenhĂ€user zu bringen, sind dennoch Aufgaben, die im tĂ€glichen Dienst zu bewĂ€ltigen sind. „An den Einsatzorten kann es vorkommen, dass Eltern oder vertraute Personen der Kinder nicht anwesend sind“, so Carsten Herzog, der Chef der Flensburger Berufsfeuerwehr, „um die Kinder ein wenig trösten zu können, haben wir seit Jahren ein drittes Besatzungsmitglied auf unseren Rettungswagen, einen TeddybĂ€ren.“

Der bisherige Vorrat drohte zu Neige zu gehen und so haben in den letzten Monaten 100 örtliche Unternehmen fĂŒr neue TeddybĂ€ren gespendet. 880 dieser „TrösterbĂ€rchen“ mit Namen „Tommy“ wurden am Montag bei der Berufsfeuerwehr an den Rettungsdienst ĂŒbergeben. Das TeddybĂ€renprojekt gibt es in Flensburg bereits seit vielen Jahren. „Anfangs haben die Kollegen selbst gesammelt und Kuscheltiere mitgebracht“, so Herzog.

„Tommy soll ein wertvoller UnterstĂŒtzer fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte sein“, erlĂ€utert Herzog, „kleine Kinder können sich hĂ€ufig nicht richtig mitteilen, so dass unser Personal Schwierigkeiten bei der Lokalisierung von Schmerzstellen hat. Anhand von Teddy „Tommy“ können die Kinder zeigen, wo es weh tut.“

Der aktuelle Vorrat von 880 neuen TeddybĂ€ren wird etwa 2-3 Jahre halten. Jeder Rettungswagen in Flensburg hat immer einen „Tommy“ an Bord um Kinder in Notlagen ein wenig zu trösten und die Behandlung zu erleichtern.

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