Einsam steht die Boeing 737-200 seit dem Jahr 2008 im brasilianischen Fortaleza zum Verkauf. Wind und Wetter haben der 47 Jahre alten Maschine so zugesetzt, dass dem Flugzeug die Verschrottung droht. Nachdem die FAZ über das Schicksal der „Landshut“ berichtet hatte, berichtete der SHZ über die Ambitionen von Simone Lange und Thomas Liebelt, das Flugzeug nach Flensburg zu holen.

Es klingt alles so schön: Ein Co-Pilot aus Flensburg, die erste Luftfahrtschule in Flensburg, und Flensburg als Geburtsstadt des berühmten Luftschiff-Pioniers Hugo Eckener. Dazu die Kombination mit dem berühmten Science Center „Phänomenta“ – und fertig ist der perfekte Standort für das Flugzeug, welches auch 40 Jahre nach seiner Entführung ein bedeutendes Stück der deutschen Nachkriegsgeschichte verkörpert.

Der Rücktransport der flugunfähigen „Landshut“ wird von Experten auf Kosten von bis zu 1 Million Euro geschätzt. Die große Bedeutung für die Geschichte Deutschlands nehmen jedoch einige zum Anlass, einen anderen Standort für „Landshut“ zu favorisieren – wie etwa das Haus der Geschichte in Bonn.

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